Krankengeld kassieren und gleichzeitig auf Facebook eigene Party-Fotos veröffentlichen – wer das macht, der braucht sich über Konsequenzen nicht wundern. Er provoziert sie sogar gradezu und verhöhnt andere öffentlich. Eine 29-jährige Kanadierin, die bereits seit über einem Jahr wegen schweren Depressionen krankgeschrieben war, hatte im Internet auf Facebook von sich Fotos veröffentlicht: Bei einer Männer-Striptease-Show, lachend am Strand und bei einer Geburtstagsparty. Prompt teilte ihr die Krankenversicherung mit, dass sie auch arbeiten gehen könnte – und strich ihr das Krankengeld.
Man fragt sich nur: Wie kann jemand, der so etwas macht, glauben, dass diese Gute-Laune-Fotos niemand außerhalb seines Freundeskreises sieht? Glaubt er, dass Krankenversicherungen keine Computer im Büro haben? Dass es niemanden gibt, der es nicht gut mit ihm meint und der Krankenversicherung einen kleinen Tipp gibt? Und mal eben der Versicherung den richtigen Link schickt?
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