Wenn die Führungskräfte zu wenig sagen

Drei Viertel der Deutschen wollen mehr wissen über ihren Arbeitgeber und was sich an ihrem Arbeitsplatz gravierendes künftig verändern wird. Dass das insbesondere für strukturelle Änderungen wie dem Umbau von Abteilungen und Personalmassnahmen gilt, ist klar: 56 Prozent . Angesichts der Studien, die über die immer weiter gesunkene Loyalität der Mitarbeiter besonders hierzulande berichten, ist das Ergebnis doch gar nicht so übel: besser Interesse als kein Interesse.

Die interessante Botschaft für die Mittel-Manager und die Personalabteilung: Dieser Punkt ist für 56 Prozent der Deutschen besonders wichtig. Denn momentan ist jeder dritte Deutsche mit der internen Kommunikation in seinem Unternehmen unzufrieden. Das ergibt eine repräsentative Umfrage der Kommunikationsagentur Faktenkontor aus Hamburg und des Marktforschers Toluna unter 1 000 Leuten. Das erschreckende Ergebnis: §0 Prozent der Mitarbeiter haben das Gefühl, dass sie ihrer Firma nicht wichtig sind – eben weil ihnen nur unzureichend die entscheidenden Informationen weitergegeben werden.

Das Fazit von Faktenkontor-Gründer Jörg Forthmann: „Der firmeninterne Informationsaustausch hat noch Entwicklungspotenztial. Oder anders – von PR-Experte – ausgedrückt: Man schweigt zuviel über die eintscheidenden Dinge.  Auf die Weise mangelt es an  internem Austausch von Informationen. Die Folge: Die Mitarbeiter sind nicht immer auf dem neuesten Stand.