Geschäftsreisende im Hurrikan Sandy

Nicht nur die Krisengebiete in Afrika oder im arabischen Raum sind gefährlich. Zum Beispiel: Der Wirbelsturm Sandy legte in den USA mehrere Flughäfen lahm. Betroffene waren etwa Geschäftsreisende, die rasch ein Hotel finden oder eine andere Reiseroute suchen mussten.

Oder: Streiks an Bahnhöfen und Flughäfen in Griechenland oder Spanien zwangen Dienstreisende ebenfalls, umzudisponieren. Damit nicht genug:  Werden Mitarbeiter deutscher Unternehmen aus Auslandsdienstreisen krank, wollen sie dort auf europäischem Niveau versorgt werden. Selbst Vorkehrungen gegen Wirtschaftsspionage gehören zum Risikomanagement.

222 Geschäftsführer und Vorstände mit mindestens 300 Mitarbeitern standen bei der Umfrage des Deutschen ReiseVerbands Rede und Antwort. http://www.chefsache-businesstravel.de/ Nur in 23 Prozent der befragten Unternehmen gibt es ein professionellles Risikomanagement für Geschäftsreisen.

Das bedeutet im Umkehrschluss: Die überwiegende Mehrheit der Unternehmen sind nicht vorbereitet für unvorhergesehene Ereignisse wie Tsunamis oder Hurrikans undsoweiter.

Meistens kann ein Mitarbeiter nicht auf große Unterstützung seiner Company hoffen. Die gerade mal 23 Prozent der Unternehmen, die ein professionelles Risikomanagement vorweisen können, bieten den Mitarbeitern diese Maßnahmen:

 

 

Abgefragt wurde auch, wem das Risikomanagement obliegt:

 

 

 

Quelle: DRV Deutscher Reiseverband 2012 „Studie: Chefsache Business Travel 2012“ November 2012

 

Eine weitere Untersuchung des Deutschen Reiseverbands von Oktober 2012 brachte Läßlichkeiten der Unternehmen zutage, die sie offensichtlich billigend in Kauf nehmen. Weil Dilettanten am Werke sind, wenn in den Unternehmen Reisen gebucht werden, verlierende Geschäftsreisende je Reise 48 Minuten durch ungünstige Anschlussverbindungen oder schlecht gewählte Hotel-Lagen. Das peinliche Fazit: Nur 32 Prozent der Firmen haben bei Dienstreisen ihrer Mitarbeiter auch deren Produktivität im Blick.