Jeder zehnte ändert seine Passwörter nie. 23 Prozent haben das Passwort für ihre meistgenutzte Mailadresse seit über einem Jahr nicht geändert. Das, obwohl 54 Prozent der Deutschen Angst vor Passwort-Diebstahl haben. Und immerhin waren auch schon 14 Prozent der Deutschen bereits Opfer von Passwort-Diebstahl.
Dies belegt eine Umfrage im Auftrag von web.de unter 1000 Befragten.
Weitere interessante Details sind diese:
16 Prozent der Befragten haben ihr Passwort schon mal weitergegeben an Freunde oder Familie.
62 Prozent merken sich ihr Passwort im Kopf. 19 Prozent der Befragten notieren ihr Passwort auf einem Zettel.
Acht Prozent der Befragten nutzen einen Passwort-Manager.
Wie die Deutschen ihre Passworte erstellen?
43 Prozent nutzen persönliche Informationen wie Geburtsdatum oder ihren Namen, um ihre Passworte zu kreieren. Dies tun 46 Prozent der Frauen und 39 Prozent der Männer.
Zehn Prozent behelfen sich mit einem Zufallsgenerator beim Erfinden eines Passworts.
27 Prozent der Befragten nutzen ein Passwort, dass sie sich selbst möglichst einfach merken können und 71 Prozent achten darauf, dass ihr Passwort die Kriterien eines sicheren Passworts erfüllt.
Was gilt für Smartphones?
43 Prozent der Befragten haben auf ihrem Smartphone ein Anti-Virus-Programm.
17 Prozent haben keine Zugangshürden wie Muster, Pin oder Passwort eingerichtet, damit Unbefugte nicht so schnell an ihr Smartphone heran kommen.
Der Rat von web.de: Ein sicheres Passwort besteht aus mindestens acht Zeichen und ist aus Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen zusammen gesetzt. Ein Verfahren für sichere Passworte ist die Satzmethode, wonach man sich einen – leicht zu merkenden – Satz aussucht und und davon jeweils die Anfangsbuchstaben zu einem Passwort zusammensetzt. Groß- und Kleinschreibung inklusive. Nutzt man dasselbe Passwort dann für verschiedene Dienste, kann man den Anfangsbuchstaben des jeweiligen Dienstes als letzten Buchstaben anfügen.
