Den Fragebogen „Nahaufnahme“ hat Volker Klenk, Vorstand der Kommunikationsagentur Klenk & Hoursch mit Kunden wie Lego oder BearingPoint, beantwortet:
Erklären Sie in einem Satz, was Ihr Unternehmen tut?
Wir machen methodische Unternehmens- und Markenkommunikation in der digitalen Ära. Strategisch, kreativ, zuverlässig.
Womit beginnt Ihr Arbeitstag und wann?
Zu Hause. Um sieben Uhr mit dem ausführlichen Lesen der Zeitung. Immer erst Wirtschaft, dann Sport, Feuilleton, zuletzt Politik.
Wie würden Sie sich selbst als Chef beschreiben?
Leidenschaftlich unruhig. Nie gleichgültig.
… und was würden Ihre Mitarbeiter darauf antworten?
Stimmt, und das kann ganz schön anstrengend sein.
Tee oder Kaffee?
Weder noch. Nur Espresso. Seit ich vor Jahren für illycaffè gearbeitet habe, kann ich keinen Filterkaffee mehr ertragen. Zur „SZ“ gibt es jeden Morgen schon mal einen Cappuccino Grande mit doppeltem Espresso. Vier bis sechs Espressi am Tag sind keine Seltenheit.
Ihr Spitzname ist…?
In der schwäbischen Heimat: Volle. In der hessischen Diaspora hat nur einer für mich einen Spitznamen: Mein Partner Stephan Hoursch nennt mich notorisch Klenki.
Verraten Sie eine Marotte?
Abends zu Haus muss ich sofort an der Haustür raus aus meinen schwarzen Socken. Umgehend.
Was bringt Sie in Harnisch?
Unambitioniertheit.
…und was bringt andere an Ihnen in Harnisch?
Meine gelegentliche Unpünktlichkeit. Ich finde Pünktlichkeit jedoch eine überschätzte Tugend.
Was möchten Sie gerne im Ruhestand machen?
Genießer mit den besten Maultaschen der Welt beglücken: mit Oma Lisbeths Maultaschen – und mit den Erlösen soziale Projekte fördern (www.oma-lisbeth.de).
Was schätzen Sie an anderen Menschen am meisten?
Menschenliebe und Bodenhaftung.
Wenn Sie für einen Tag den Job von jemand anderem übernehmen könnten – welcher wäre das?
Direktor des Frankfurter Zoos. Als Hobby-Ornithologe und Fast-Biologe liebe ich Tiere und Zoobesuche.
Wer bei Klenk & Hoursch arbeitet, darf maximal einen privaten Gegenstand auf seinem Schreibtisch haben. Bei Volker Klenk ist es eine selbst gebastelte Box mit zwei Steinen, die ihm seine jüngste Tochter Mascha zu Weihnachten geschenkt hat. „Ein Stein, der gebänderte Dolomit, fördert Stabilität. Der grüne Amazonit sorgt für Stimmungsausgleich“, sagt Klenk. Die beiden Handschmeichler sollen regelmäßig zum Einsatz kommen.

