Fragebogen „Nahaufnahme“ mit Bürostühle-Produzent Dauphin, der gerne mal Testfahrer bei Porsche wäre

Den Fragebogen „Nahaufnahme“ beantwortet Friedrich-Wilhelm Dauphin, Gründer und Chef der Dauphin-Gruppe, einem der führenden Hersteller von Bürositzmöbeln in Europa. Sie macht 131 Millionen Euro Jahresumsatz mit rund 759 Mitarbeitern.

 

Wilhelm Dauphin

Friedrich-Wilhelm Dauphin

 

 

Erklären Sie bitte in einem Satz, was Ihr Unternehmen tut?

Wir entwickeln und produzieren innovative Sitz- und Möbellösungen, um Arbeits- und Wohn-Welten für Menschen zu verbessern.

 

Womit beginnt Ihr Arbeitstag und wann?

Zwischen 6.00 und 6.30 Uhr. Dann bin ich im Home-Office und diktiere und bearbeite die Post.

 

Wie würden Sie sich selbst als Chef beschreiben?

Ich strebe danach, ein Vorbild zu sein und nichts zu fordern, was ich selbst nicht bereit bin zu leisten. Das betrifft das gesamte Arbeitsspektrum und auch die Arbeitseinstellung. Mir gehen Aufgaben nicht aus dem Sinn, bis sie optimal gelöst sind. Mit dem Entwicklerteam gehe ich gerne in Details, diskutiere deren, aber auch meine eigenen Ideen, hinterfrage Entwürfe und tüftle mit an neuen Lösungen bis wir das Optimum an Ergonomie, Design und Funktionalität gefunden haben.

 

Und was würden Ihre Mitarbeiter darauf antworten?

Er ist sehr anspruchsvoll, nur mit dem Besten zufrieden und geht mit gutem Beispiel voran.

 

Tee oder Kaffee?

Ganz klar: Kaffee.

 

Ihr Spitzname ist …?

Kurz und prägnant: FWD

 

Verraten Sie eine Marotte?

Ich trage gerne besondere Armbanduhren – häufig im täglichen Wechsel. Zum Beispiel meine Patek Philippe mit einem ewigen Kalender. Das ist eine der ganz wenigen Komplikationen auf der Welt, die ich wirklich liebe. Eine andere Uhr, die ich gerne trage, ist meine IWC Fliegeruhr.

 

Was bringt Sie in Harnisch?

Mittelmäßigkeit und fehlende Kompetenz insbesondere, wenn deren Auswirkungen teuer werden können. Passiert das bei Verkaufsgesprächen oder Produktpräsentationen fällt es mir schwer, ruhig zu bleiben.

 

Und was bringt andere an Ihnen in Harnisch?

Zu hohe Anforderungen. Da muss ich schon mal gebremst werden, wenn etwa durch hohe Vorgaben vereinbarte Ziele nicht erreichbar werden.

 

Was möchten Sie gerne im Ruhestand machen?

Weiter am Arbeitsleben teilnehmen, da bieten ja neben den Unternehmen der Dauphin-Gruppe auch unser Weingut „Allée Bleue“ in Südafrika und unsere Eventlocation „Dauphin Speed Event“ mit rund 160 Oldtimern und 240 Klassik-Motorrädern abwechslungsreiche Möglichkeiten. Und ich werde ich mir auch mehr Zeit für Teilnahme an Oldtimer-Veranstaltungen nehmen.

 

Was schätzen Sie an anderen Menschen am meisten?

Einsatzbereitschaft, Ehrlichkeit und zielorientiertes Handeln.

 

Wenn Sie für einen Tag den Job von jemanden anderem übernehmen könnten – welcher wäre das?

Dann wäre ich gerne Testfahrer in der Fahrzeugerprobung bei Porsche.

 

 

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Der „kommende Designklassiker“ Little Perillo steht als Miniatur-Modell auf dem Schreibtisch von Friedrich-Wilhelm Dauphin. Weil „dieser Stuhl für mich als gelungenes Beispiel für den aktuellen Trend, dass Möbel für das Büro und das Wohnumfeld sich immer weiter annähern, steht“.

 

 

 

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