PricewaterhouseCoopers organisiert sich neu

Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PWC) verordnet sich eine neue Struktur, um auch in den Schwellenländern und neuen Märkten wettbewerbsfähig zu sein.
Die WP-Gesellschaft PWC will ab 1. Oktober ein globales Netzwerk aufsetzen. Der Zweck ist laut PWC, auch in den kleineren Ländern und Wachstumsmärkten die Prozesse und Qualitätsstandards sicherzustellen. Die PWC-Welt solldann aus drei Clustern bestehen: Ein Central-Cluster (dessen Führungsrolle hat dann PWC-London und dazu gehören Großbritannien, Continentaleuropa, Russland, Mittlerer Osten, Indien, Pakistan, Sri Lanka, Afrika, Kanalinseln, Gibraltar, Isle of Man)) sowie ein östliches Cluster (dessen Führungsrolle hat dann China) und ein westliches Cluster (dessen Führungsrolle hat dann USA).
PWC betont, dass die Länder selbständig bleiben werden und die Partnerpositionen sowie Arbeitsverträge und Rechtsformen der Ländergesellschaften unberührt bleiben. Es handele sich um eine reine Änderung der Organisations-Struktur: Deutschland solle „nicht künftig die Direktiven aus London bekommen“ oder entmachtet werden, heißt es bei der WP-Gesellschaft.
Die Partner stimmen im September über die Veränderung ab. Erforderlich ist eine Zwei-Drittel-Mehrheit. PWC will seinen Kunden in die Wachstumsmärkte folgen und die sollen auch dort reibungsloser betreut werden. Das Ziel sei, wettbewerbsfähig zu bleiben. Die Qualität zum Beispiel der Rechnungslegung oder der Bilanzierung soll einheitliche Qualitätsstandards haben und für die kleineren und Schwellenländer verbindlich werden.
Zudem wird es ein Global Network Leaderteam geben das aus aus fünf Personen bestehen soll: Der globale Chef wird Samuel Di Piazza, Hans Wagener als Sprecher des Vorstands in Deutschland, Ian Powell aus Großbritannien, Silas Yang aus China und Dennys Nally aus den USA.
Deutschland ist bei PWC das drittstärkste Land nach Umsatz und Mitarbeiterzahl (8 390) , Nummer zwei ist Großbritannien (16 200). Deutschland investiert jährlich 120 Mill. Euro in die Fortbildung seiner Mitarbeiter – das sind zehn Prozent vom Umsatz laut PWC Sprecher Oliver Heieck.

3 Kommentare zu „PricewaterhouseCoopers organisiert sich neu“

  1. zu: Die Qualität zum Beispiel der Rechnungslegung oder der Bilanzierung soll einheitliche Qualitätsstandards haben und für die kleineren und Schwellenländer verbindlich werden.

    Sehr schön.
    Pricewaterhousecoopers soll unbedingt mitüberprüfen und das in seinen Regelkatalog übernehmen, dass insbesondere kleine Subunternehmen, Ihre Sozialversicherungsbeiträge und Steuern an den Staat leisten, für die Sie auftragsbedingt eine Menge Geld erhalten haben.
    Eine ISO 9001 Zertifizierung reicht dafür nicht als Nachweis.

    Die Krankenkassen haben finanzielle Schwierigkeiten auch dadurch, dass Unternehmen einfach die gesetzlichen Kassen nicht bezahlen und versuchen zu unterwandern. Die Privaten Kassen sind zudem für Frauen mit Kindern viel zu teuer, liebe gutgehende privatversicherte PWC Mitarbeiter.
    Ich verlasse mich auf euch.

    Mit besten Grüßen
    Mariana Mayer

  2. Hallo Frau Tödtmann,

    bitte löschen sie solche Kommentare wie oben. Dies hat nichts mit Zensur zu tun.

    Kommentare, die ganz augenscheinlich NICHTS mit dem Thema zu tun haben, außer dass es um eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geht, sollten bei reinem pöbeln einfach wieder verschwinden. Das ist reiner Spam irgendwelcher kranker Leute.

    Und mal zum Sachlichen mariana mayer, Wirtschaftsprüfungsgesellschaften können und dürfen ausschließlich das UNternehmen, für das sie engagiert sind, prüfen. Was Kunden oder Lieferanten machen, geht sie nichts an, so lange diese liquide sind.

    Seid wann sollte eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft die Steuer und Sozialabgabenlast und Zahlung von allen Kunden und Lieferanten prüfen? Wird dann einfach jedes Unternehmen geprüft von PwC, dass Interaktionen mit dem Mandanten hatte?

    Wenn man nicht in ALLEN anderen Blogs zu beinahe allen Themen ähnlich unqualifiziertes lesen würde, könnte man denken, sie hätten beim Schreiben dieses Textes kräftig einem im Tee gehabt.

  3. Was Kunden oder Lieferanten machen, geht sie nichts an, solange diese liquide sind.

    Sure, Herr Shore?

    Haftung? Schlechte Qualität? Wer haftet?

    Das Unternehmen. Wer haftet für einen Fehler im Benz? Wer muss Rückrufaktionen starten:
    Daimler.

    Mariana Mayer

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