Dreiste Werbung, getarnt als Einladung an Kurt Beck

Es gibt so Briefe, die eigentlich – eventuell – eine Art Mitgefühl ausdrücken wollen, aber leider völlig daneben gehen. Die Einladung von Michael Adam – dem bayerischen Bürgermeister aus Bodenmais – an Kurt Beck ist so eine. Adam lud den zurückgetretenen SPD-Vorsitzenden „nach diesen aufwühlenden und stressigen Monaten“ zur Erholung in den Bayerischen Wald nach Bodenmais ein, in welches Hotel auch immer er gehen möge.
Und in der Pressemitteilung der Bayern Tourismus Marketing klang es dann so: Dass Michael Adam „jüngster hauptamtlicher Bürgermeister Deutschlands“ ist mit seinen 23 Jahren. Und dass der „selbst weit über die Grenzen des Bayerischen Waldes hinaus bekannt ist“ und Bürgermeister „in dem beliebten Urlaubsort“. Und dass es Beck natürlich überlassen bliebe, in welchem „unserer ausgezeichneten Hotels er bleiben möchte“. Und dass SPD-Mitglied Adam das „mit einem Lächeln“ gesagt habe.
War es vielleicht doch ein Grinsen? Und vielmehr ein höhnisches Grinsen? Oder ein diabolisches? Wie ging noch die Steigerung mit den Freunden, Feinden, Parteifreunden? Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen.

Ein Kommentar zu „Dreiste Werbung, getarnt als Einladung an Kurt Beck“

  1. Ist zum Schmunzeln. Solche oder ähnliche Aktionen werden bestimmt zunehmen. Der Versuch, die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit für „Berühmtheiten“ für das eigene Anliegen zu nutzen.

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