TV-Koch Lichter bekämpft Fieslinge – indem er zeigt, dass er sich freut, dass es sie gibt

„Früher rief mich mein Banker an, ob ich mit ihm frühstücken wolle. Heute ruft er an und fragt, ob ich noch lebe.“ , berichtete Tim Moll, der Eigentümer des gleichnamigen Düsseldorfer Autohauses, als er jetzt den neuen Audi Q5 vorstellte. Das lässt sich gut vorstellen angesichts der Folgen der Finanzkrise gerade für die Autoindustrie. Und um für die nötige Aufmerksamkeit zu sorgen, hatte Moll den TV-Koch Horst Lichter dazu geholt, der allerhand Dönekes aus seinem Leben erzählte. Auch der hatte mit seinem Hausbanker schlechte Erfahrungen gemacht: Als der Mann mit dem auffälligen Schnurrbart nämlich einst ein Darlehen über 50 000 Mark brauchte, um sein Restaurant in Rommerskirchen am Leben zu halten. „Ach wissen Sie, wer braucht keine 50 000 Mark“, hatte ihm sein Hausbanker damals ziemlich herablassend geantwortet. Und ihn kalt abblitzen lassen.
Und für den Umgang mit solchen – arroganten Typen empfiehlt der Starkoch heute ein ganz und gar ungewöhnliches Rezept: Wer unter einem arroganten oder sonstwie bösartigen Mitmenschen leidet, soll demjenigen „zeigen, dass man sich freut, dass es ihn gibt – da geht der kaputt dran!“