Elternzeit für Omas und Opas

Für Unternehmen wird es künftig immer schwerer abzuschätzen: Wer in der Mannschaft – oder von mehreren Stellenbewerbern – könnte ausfallen wegen Kinderbetreuung?Zuerst waren es ja nur die Frauen – meist die jungen-, inzwischen wollen plötzlich auch so manche jungen Männer einige Zeit lieber zu Hause bleiben und die Kiddies betreuen. Der Karriereknick muss ja nicht auf ewig halten, der nächste, neue Vorgesetzte kommt bestimmt und dann wird ohnehin neu gezählt.
Und neuerdings – ab 1. Januar 2009 – können auch Großeltern zwecks Enkelkind-Betreuung ihrem Arbeitgeber für eine Zeit „adieu“ sagen und Elternzeit nehmen. Etwa um einzuspringen, weil das eigene Kind überraschend schon als Teenager schwanger wurde. Denen will Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen jedenfalls mit dieser neuen Möglichkeit helfen.
Aber da werden auch andere diese neue Möglichkeit zu nutzen wissen: Vielleicht um abzutauchen, solange in ihrer Firma eine Kündigungswelle rollt.
Klar ist eins: Da werden einige Vorgesetzte und Personalchefs künftig Überraschungen erleben. Vorher zu versuchen, das Elternzeit-Risiko auszugrenzen, klappt immer weniger – der Personenkreis der Kandidaten wird einfach zu groß.
de.news.yahoo.com/2/20081114/tde-auch-grosseltern-koennen-kuenftig-el-a4484c6.html</
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