Männer, die oft Konflikten aus dem Weg gehen und lieber nichts sagen, gehen damit ein doppelt so hohes Risiko ein, einen Herzinfarkt zu bekommen, wie konfliktfreudige Männer. Also solche, die sich unangenehmen Situationen stellen und die versuchen, sie zu lösen. Das berichtet der Medizin-Newsletter journal.med und beruft sich auf eine Studie der Universität Stockholm.
Das Fazit: Zeigen Männer ihren Ärger zum Beispiel über unfaire Behandlung nicht, sondern unterdrücken ihn oder sagten nichts, so verdoppeln sie ihr Herzinfarktrisiko. Die Uni analysierte dafür die Daten von 2 755 männlichen Angestellten, die im Schnitt 41 Jahre alt waren. Berücksichtigt wurden dabei Faktoren wie Rauchen, Alkoholkonsum, körperliche Aktivität, Bildung, Diabetis, Anforderungen im Beruf und Entscheidungsfreiheit, Blutdruck, BMI und Cholesterinwerte.
Klar wurde aber auch: Schlechte Stimmung an der Heimatfront, Kopf- oder Bauschmerzen erhöhern das Herzinfarktrisiko nicht. Und selbst die Forscher überraschte, wie stark der Zusammenhang zwischen aufgestautem Ärger und Herzerkrankungen ist.
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Danke Frau Tödtmann, mein Leben werde ich sofort ändern!