Die Urlaubstage scheinen bei vielen wohl doch nicht die schönsten des Jahres zu sein – und besonders nicht für die Frauen: Sechs von zehn Arbeitnehmerinnen (63 Prozent) freuen sich nach den Ferien auf den ersten Arbeitstag.Von den Männern sind es immerhin fünf von zehn (50 Prozent). Und das gilt quer durch die Hierarchieebenen und ebenso für Beamte. Erfragt hat die Arbeitsfreudigkeit das Marktforschungsinstitut Ifak aus Taunusstein bei rund 2 000 Erwerbstätigen. Die Unterschiede sind marginal: Beamte freuen sich etwas weniger als Angestellte, Teilzeitkräfte dafür heftiger als Vollzeitkräfte. Interessant ist, dass Ältere über 50 Jahre mit deutlich mehr Freude an der Sache in die Firma zurückkehren (63 Prozent) als jüngere Leute zwischen 18 und 29 Jahren: Von denen freuen sich 45 Prozent auf die Rückkehr in den Job.
Bemerkenswert auch die Erkenntnisse zur Einstellung zum Job: Fast drei Viertel aller Befragten (73 Prozent) sagen „Ich liebe meine Arbeit“. Begründet wird dieses Bekenntnis auch damit, dass 72 Prozent der Befragten berichteten, dass sie im Kollegenkreis sehr gute Freunde gefunden haben.
Fazit für Unternehmen: Je mehr die Mitarbeiter harmonieren, umso lieber kommen sie in die Firma – selbst nach einem Kontrastprogramm wie Mallorca, österreichischen Bergen oder gar exotischen Zielen wie Thailand.
http://www.ifak.com/de/news/die-mehrheit-der-deutschen-freut-sich-nach-dem-urlaub-wieder-auf-die-a.html
Ihrem Artikel merkt man an, daß es Ihnen offenbar nicht so geht! Und wenn Sie das Fazit als enorme Logik und nietennagelneue Erkenntnis verkaufen, dann weiß man auch, warum.
2.000 Leute befragt, meine Güte, welch ungeheure wissenschaftliche Akribie – dieser „Forscher“ spiegelt auch nicht gerade die Lust an der Arbeit wider. Wer sowas auch noch honoriert, das möchte ich echt mal wissen…
„Ich liebe meinen Job“ und das können unbestriiten viele Arbeitnehmer sagen ist ganz unbestritten so und auch gut, dass es so ist…
„Kein prima Klima, doch Arbeit an sich macht Spaß“.
Das Arbeitsklima wurde auch durch den Mitarbeiter negativ verändert und zwar durch längere Arbeitsunterbrechungen als früher: kürzere Arbeits- und längere Urlaubszeiten bereiten bei der Arbeitsaufnahme immer eine gewisse Aversion… Der Begriff „Montagsauto“ verdankt seine Herkunft diesem Umstand oder wahrscheinlich nur alleine dieser Tatsache?